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Das Steiner Pfarrhaus in
Siebenbürgen/Rumänien ist seit Anfang der 90er Jahre nicht mehr bewohnt. Um
den Verfall der Kirchenburg und des Pfarrhauses zu stoppen und gleichzeitig den
Wunsch der Steiner nach einer lebendigen christlichen Gemeinde zu entsprechen,
haben wir uns entschlossen, das Pfarrhaus mit vielen Helfern und Organisatoren
wieder vorzurichten. So konnte der eingestürzte Teil der Kirchenmauer wieder
aufgebaut werden und in diesem Sommer zwei Räume des Pfarrhauses renoviert sowie
die Außenfassade erneuert werden. Weitere Informationen finden Sie in unserem
Flyer (PDF-Dokument):
FlyerPfarrhaus.pdf
In Codlea, einer kleinen Stadt
in der Nähe von Brasov, werden in Form eines Copiii-Europei-Projektes Mädchen in
einem Internat sozialpädagogisch betreut und begleitet. Was mit den beiden
Sozialpädagogikstudenten Lars und Daniel bereits Anfang des Jahres 2003 begann,
von Andreas bis zum Frühjahr 2004 weitergeführt wurde, konnte jetzt wiederrum
durch eine neue Praktikantin verlängert werden. Veränderungen
passieren immer in kleinen Schritten und brauchen Zeit.
Während unseres
Rumänienaufenthaltes zum Jahreswechsel besichtigten wir eine neue
Praktikumstelle in Szovata. Eine Ordensschwester baut hier eine
interessante Einrichtung für Straßenkinder auf. Im Moment entsteht ein großes
Wohnheim mit Gästewohnungen und einem Küchentrakt. Betreut werden derzeit Kinder
im Alter von 3-6 Jahren. Wir von Copiii-Europei freuen uns bei diesem
hoffnungsvollen Unternehmen mit der Entsendung von PraktikantInnen Hilfe leisten
zu können.
Petrila ist eine Kleinstadt
in einem der ärmsten Gebiete von Rumänien. Bis Anfang der 90er Jahre war die
Gegend durch Bergbau und Schwerindustrie geprägt. Nach deren Schließung gibt es
bis Heute eine sehr hohe Arbeitslosigkeit, da es bis jetzt nicht gelungen ist,
neue Industriebetriebe anzusiedeln. Hier entsteht zur Zeit ein Familienhaus,
dass für 25 Straßenkinder ein neues Zuhause wird. Ab September wird
Copiii-Europei hier eine Praktikumsstelle einrichten.
Ionesti ist eine kleine
ungarische Gemeinde ca. 20 km von der Kleinstadt Rupea entfernt. Copiii-Europei
begleitet in diesen Dorf den Gemeindekindergarten. Der Praktikant wohnt im
ehemaligen Kantorenhaus. Dies verfügt über WC, Dusche, Küche und Schlafraum.
Dazu beherbergt das Haus noch einen Gemeinderaum.
Rupea ist eine Kleinstadt mit
ca. 6000 Einwohnern. Sie ist ca. 75 km von Brasov entfernt. In der Vergangenheit
lebten hier Rumänen, Ungarn, Deutsche und Zigeuner. Nach 1990 ist jedoch der
Anteil an der Deutschen und Ungarischen Bevölkerung sehr zurückgegangen. Wir als
Verein begleiten und betreuen hier das staatliche Kinderheim.
Dacia/Stein ist ein kleiner Ort
mit ca. 800 Einwohnern. Die nächst gelegene Kleinstadt ist Rupea, welche ca. 7
km entfernt liegt und in welcher ebenfalls ein Kinderheim durch uns begleitet
wird. Dacia / Stein ist ein altes sächsisches Dorf, welches jedoch einen großen
Teil seiner deutschen Gemeindemitglieder durch die Auswanderungswelle Anfang der
90ziger Jahre verloren hat.
Die Sozialstation Brasov
ist in der Trägerschaft des diakonischen Werkes der ev. Kirche in Rumänien.
Durch ihre Mitarbeiter werden vor allem ältere bzw. kranke Damen und Herren der
deutschen Minderheit betreut und gepflegt.Diese Menschen leben oft, durch den
Wegzug ihrer Verwandtschaft nach Deutschland, in einer sozialen Isolierung. So
ist und wird der Praktikant für sie, zu einen Art Tor zur Außenwelt.
In Deva gibt es ein
Franziskanerkloster, das von einem Franziskaner Namens Bruder Csaba vor 10
Jahren als Kinderheim und Schule zugleich umfunktioniert wurde. Noch vor nicht
all zu langer Zeit, als Chauchesco in Rumänien an der Macht war, war die
Religion etwas in den Hintergrund gerückt worden und Kommunistischer Aufschwung
stand an der Tagesordnung.
Träger der Lutherischen
Gemeindefürsorge Bukarest ist die Evangelische Kirchengemeinde Bukarest
A.B. innerhalb des Diakonischen Werkes in Rumänien. Durch die Mitarbeiter einer
Diakoniestation werden vor allem ältere bzw. kranke Menschen der deutschen
Minderheit betreut und gepflegt, da sie oft, durch den Wegzug ihrer
Verwandtschaft nach Deutschland, in einer sozialen Isolierung leben. So ist und
wird der Praktikant für sie, zu einer Art Tor zur Außenwelt.
In Orastie wird ein
Kinderheim unterstützt, das ungarischstämmige Straßenkinder oder Kinder, die von
ihren Familien nicht mehr getragen werden können, aufnimmt. Vor drei Jahren
begann man in einem umgestalteten Franziskanerkloster Kinder aufzunehmen. Heute
sind es weit mehr als 77 Kinder von denen jedoch einige jeden Tag wieder nach
Hause gehen müssen, weil schon lange nicht mehr genügend Platz vorhanden ist.
“Ateliere Protejate” ist
ein eingetragener Verein, gegründet im Jahr 2002, in Rumänien. Der Verein setzt
sich für benachteiligte Jugendliche (soziale Probleme, Behinderung, etc.) über
18 Jahre ein. Sie können als Praktikant in verschiedenen Projekten des Vereins
mitarbeiten.
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