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Sommercamp in Zinnwald
Diese
Sommerfahrt wurde mit 8 Jugendlichen in der Hugo Klügelhütte durchgeführt.
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Treff und Abfahrt vom Neustädter Bahnhof in Dresden.
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Zwischenhalt auf der Hinfahrt nach Zinnwald. Wir überlegen alle gemeinsam, was wir in den kommenden Tagen unternehmen wollen.
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Eigentlich
dachten wir, Sommerwanderungen, Badetage und Spaziergänge in die
Tschechei bei sommerlichen Temperaturen erleben zu können. Doch die Zeit
war geprägt von Tagestemperaturen von ca. 8°C und nachts fast Frost.
So
besuchten wir, anstatt des Freibades das Schwimmbad im nahegelegenen
Hotel, vergnügten uns bei Wanderungen, angezogen wie im Herbst bei Nebel
und Regen, gingen Kegeln, ruhten abends am Lagerfeuer aus und speisten
zu Mittag im Hotel. Hier wurde uns zum Beispiel sehr schnell bewusst,
dass einige unserer Jugendlichen noch nie vorher in einer Gaststätte
waren. Das alles, was einen Familienurlaub eventuell gestört hätte,
schweißte uns als Gruppe im wahrsten Sinn des Wortes eher zusammen.
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Wanderung auf den Kahleberg. Wir dachten es ist Sommer, aber wir haben im Durchschnitt 8°C am Tag.
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Das schlechte Wetter der Woche vertreiben wir durch Abendliche Lagerfeuer.
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Das, was
einen richtigen Urlaub ausmacht, stand natürlich auch hier im
Vordergrund. Wichtig war es, erst einmal richtig auszuschlafen, denn man
muss ja fit sein für den Tag bzw. für die lange Nacht. Die Jugendlichen
konnten selbst bestimmen, wann sie zum schlafen ins Bett gehen wollten.
Nur eines wurde von uns gefordert, dass sich alles in Zimmerlautstärke
abspielt. So gab es fast jede Nacht wieder den Versuch, die Nacht ohne
schlafen durchzuhalten, was jedoch nie gelang und nach einigen Tagen
eher dazu führte, dass einige der Jugendlichen eine Mittagsruhe
einforderten.
Da
wunderte es niemanden von uns “Großen“, dass bei der Rückkehr, die
Eltern als erstes von ihren Kindern gefragt wurden, ob sie bei der
kommenden Fahrt im Herbst wieder mitfahren dürften.
Die Augen der Kinder leuchteten wie das Lagerfeuer in der Nacht und
das ist der Dank und der Lohn, der uns immer wieder motiviert,
unseren Jahresurlaub mit Kindern und Jugendlichen zu verleben,
anstatt “an irgendeinem Strand dieser Welt zu liegen“.
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Die Zeit verging wie im Flug und so heißt es Abschied zu nehmen von Frau Lobeta.
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Danke an
dieser Stelle auch besonders den Menschen, die durch ihre finanzielle
Unterstützung diese Aktivitäten möglich machen, denn die Familien
könnten das Geld für Essen, Übernachtung und Fahrt nicht aufbringen.

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